Die Kirche San Pietro a Maiano wird 1348 erstmals erwähnt. Bei jüngsten archäologischen Ausgrabungen im Inneren wurden frühmittelalterliche Grabstätten aus dem 6. bis 8. Jahrhundert n. Chr. entdeckt, die den antiken Ursprung des Gebäudes belegen.
Das Innere ist mit interessanten mittelalterlichen Fresken geschmückt. Die ältesten können venezianischen Handwerkern aus der Mitte des 14. Jahrhunderts zugeschrieben werden, die die Mystische Hochzeit der Heiligen Katharina malten. Andere Maler der venezianischen Altichieri-Schule schmückten im späten 14. Jahrhundert den heiligen Bogen mit der Verkündigung, einer Reihe von thronenden Heiligen auf und einer Madonna der Milch.
Alle Fresken an der Gegenfassade (Geburt Jesu und Anbetung der Hirten; Anbetung der Heiligen Drei Könige), an der rechten Wand (Fragmente mit Kreuzigung und Figur einer Schenkerin) und größtenteils auch an der linken Wand (Letztes Abendmahl; Tod der Jungfrau) stammen von einem anonymen Lombardischen Maler, der als Meister von Sommacampagna (um 1370) bezeichnet wird. Diese Fresken sind keine einzelnen Votivbilder, sondern haben die Besonderheit, dass sie in einem Neutestamentlichen Zykluskoordiniert sind.
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