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Die ersten Spuren der Besiedlung des Gemeindegebiets reichen bis in die Frühgeschichte zurück. Zwei Dörfer befanden sich an den Ufern eines antiken Sees, eines an den Hängen des Dos di Pez, das andere flussabwärts der heutigen Siedlung Mechel. Flussaufwärts beider Siedlungen befanden sich die Kultstätten Campi Neri und Valemporga. 

Auf dem Gemeindegebiet wurden in den letzten 250 Jahren zahlreiche archäologische Funde gemacht, die eine Zeitspanne von mindestens 7.000 Jahren abdecken.

Die ältesten Artefakte, einige Äxte, werden auf das Neolithikum datiert. Diese Werkzeuge zeugen von einer Nutzung des Gebietes zur Versorgung mit Rohstoffen, sagen aber als sporadische Funde nichts über die Dynamik der Besiedlung aus. Gegen Ende der Kupferzeit (2.500 - 2.000 v. Chr.) wurden in der Località Campi Neri di Cles, die bis in die späte römische Zeit (IV. Jahrhundert n. Chr.) besiedelt war, die ersten Bauwerke eines Heiligtums unter freiem Himmel realisiert. Die ausgegrabenen Stratigraphien zeugen von rituellen Praktiken, bei denen die Verwendung von Feuer mit dem Darbringen von Speisen verbunden war. Ab der Jüngeren Bronzezeit (13. Jh. v. Chr.) entwickelte sich parallel zu den Campi Neri die Kultstätte Valemporga di Mechel, die ebenfalls bis in die späte Römerzeit frequentiert wurde.

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